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Pädagogisches Konzept

Mein Ziel ist es, eine geschützte und liebevolle Umgebung zu schaffen, in der sich Kinder sicher fühlen und frei entfalten können.

Ziele und Formen meiner pädagogischen Arbeit

Ich orientiere mich am Montessori-Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun“ und möchte die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein jedes Kindes stärken. Jedes Kind ist individuell und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Freies Spiel mit Beobachtung und individueller Förderung steht im Mittelpunkt. Ich begegne Kindern auf Augenhöhe mit altersgerechten Regeln. Kinder dürfen „Nein“ sagen — ihr Selbstbewusstsein wird aktiv unterstützt. Partizipation ist mir wichtig: Kinder dürfen ihre Meinungen und Wünsche äußern. Konflikte lösen wir gemeinsam und gewaltfrei.

Medizinische Kompetenz

Als Intensivfachschwester mit über 20 Jahren Erfahrung kann ich Kinder mit besonderen gesundheitlichen Anforderungen betreuen — zum Beispiel Diabetes, Epilepsie oder angeborene Herzfehler. Ich bin medizinisch für Notfälle bestens ausgebildet und kann so eine besonders sichere Betreuungsumgebung bieten.

Bewegung und Kreativität

Jeder Tag beginnt mit einem Morgenkreis — mit 1–2 Liedern starten wir gemeinsam in den Tag. Freies Spiel, Bewegung und Kreativität nehmen den Großteil des Tagesablaufs ein. Die Kinder lernen ihren Körper kennen und trainieren alle Sinne. Jeden Dienstag besuchen wir gemeinsam die Musikschule zur musikalischen Früherziehung (45 Minuten) — dort wird gesungen, geklatscht und mit einfachen Instrumenten musiziert. Die Räume in Klein Kummerfeld sind zum Toben ausgestattet: Kletterleiter mit Rutsche, Balancewippe, Kinderküche, Kuschelecke zum Lesen und Hörspiele hören, Fahrzeuge wie Pukylino, Bobbycar und Laufrad. Im Garten warten Rutsche und Sandkiste. Wir unternehmen regelmäßig Spaziergänge zur Naturbeobachtung, besuchen den lokalen Bauern und basteln mit Naturmaterialien. Einmal im Monat geht es ins Störpark-Spieleparadies, wo die Kinder andere Tagespflegekinder treffen und sich richtig austoben können.

Ernährung

Wir essen gemeinsam frisch zubereitete Mahlzeiten in Bio-Qualität. Das Frühstück besteht aus einem bunten Teller mit verschiedenen Belägen, frischem Obst, Laugenstangen, Joghurt mit Müsli oder selbstgebackenem Brot. Das Mittagessen ist abwechslungsreich und kindgerecht. Fleisch gibt es 2–3 Mal pro Woche, vorwiegend Rind und Geflügel in Bio-Qualität. Religiöse Ernährungsbedürfnisse werden selbstverständlich berücksichtigt. Vor dem Essen waschen wir gemeinsam die Hände und decken zusammen den Tisch — feste Rituale geben Sicherheit. Die Kinder lernen verschiedene Obst- und Gemüsesorten kennen und dürfen selbst entscheiden, was und wie viel sie essen.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnungsphase ist ein bedeutsamer neuer Lebensabschnitt für Kind und Eltern. Wir gestalten sie individuell über 3–5 Wochen nach einem partizipatorischen Konzept: Das Kind gibt das Tempo vor. Zunächst verbringt das Kind gemeinsam mit einem Elternteil Zeit bei mir. Dann verlässt der Elternteil schrittweise den Raum, bleibt aber in der Nähe. Die Dauer der Abwesenheit wird behutsam gesteigert. Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn sich das Kind wohlfühlt und die Eltern sicher sind.

Erziehungspartnerschaft mit Eltern

Eine offene, gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist mir sehr wichtig für die Entwicklung des Kindes. Ich erwarte Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Bei der Übergabe morgens gibt es kurze Gespräche, beim Abholen erhalten Sie einen Tagesbericht. Für intensiveren Austausch gibt es regelmäßige Elternabende, bei denen wir organisatorische Aspekte, Entwicklungsschritte und spezifische Fragen besprechen.

Entwicklungsdokumentation

Die Entwicklung jedes Kindes wird sorgfältig dokumentiert — durch Sprachlerntagebücher, Erinnerungsordner, Fotos und gesammelte Kunstwerke und Bastelarbeiten. So können Sie die Entwicklung Ihres Kindes nachvollziehen und ich kann gezielt fördern.